pHattrick Gjidoda schiesst Buochs zum Sieg!

Beim letzten Spiel vor der Winterpause empfing der SC Buochs den Tabellenvorletzten Old Boys aus Basel. Die Platzherren beherrschten das Spiel von der ersten Minute an und gewannen schliesslich hochverdient mit 4:0

Nach dem überraschenden Vollerfolg vor Wochenfrist beim Topteam Black Stars folgte heute ein weiterer Auftritt gegen ein Stadtbasler Team. Die Voraussetzungen konnten jedoch ungleicher nicht sein. Dort Black Stars welches in der Spitzengruppe mitmischt, da nun die Old Boys welche am unteren Ende der Tabelle wiederzufinden sind. Klare Voraussetzungen also auf dem Papier. Konnten die Buochser diese Erwartungen in drei Punkte umsetzen?

Für die Antwort war heute pHattrick Gjidoda hauptverantwortlich. Ja, man kann Patrik auch so schreiben, besonders dann wenn ihm gleich drei Tore im gleichen Spiel gelingen. Das alleine ist bereits eine Meldung wert. Aber wie schnell er damit begonnen hat geht schon fast in die Geschichtsbücher ein. Die Digitaluhr auf dem Buochser Seefeld zeigte bei den Minuten noch immer eine Null, als die Buochser Spieler zur Nummer 7 rannten um mit ihm das 1:0 zu bejubeln. Mit dem ersten Angriff konnte Gjidoda am Strafraum angespielt werden, dieser umspielte noch einen Gegenspieler und schob danach gekonnt an Torhüter Baldinger vorbei zur sehr frühen Führung ins Netz. Es waren gerade mal 30 Sekunden gespielt! Welchen Plan die Basler auch immer mit nach Buochs gebracht hatten, er ging ganz bestimmt nicht auf. Nicht dass sie in den 90 Minuten nicht zu ihren Chancen gekommen wären, aber zu oft wurden die entscheidenden Pässe einfach in die Leere gespielt, die letzte Effizienz fehlte. Hönger im Tor der Buochser verbrachte einen vergleichsweise geruhsamen Abend. Dagegen war Gjidoda heute blendend aufgelegt. In der 19. Minute entging ihm sein zweiter Treffer nur um Haaresbreite. Ein weiter Pass über die Mittellinie schickte Pädi in die Tiefe. Die alten Boys blieben praktisch auf der Mittellinie stehen, Pädi konnte ungehindert auf das Tor der Basler losrennen, schob den Ball souverän am Schlussmann… aber auch am Pfosten vorbei ins Aus. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben, wie eine alte Weisheit besagt. Sekunden vor dem Pausenpfiff wurde Pädi auf der rechten Flanke lanciert, erneut liess er die Basler Gegenspieler im Schilf stehen, zog in den Strafraum ein, liess mit einem Haken Tormann Baldinger alt aussehen und versenkte gekonnt im weiten Eck zur 2:0 Pausenführung.

Obwohl Old Boys gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit drei Wechsel vollzog, änderte sich am Spielgeschehen kaum etwas. OB war heute weit von einer Bestform entfernt, und als Buochser Fan musste man eigentlich seit der ersten Minute kaum Angst um den Sieg haben. Es war bestimmt auch nicht das beste Spiel welches die Buochser in diesem Herbst abgeliefert haben, doch heute reichte die Leistung allemal um gegen verunsicherte Basler den vollen Dreier einzufahren. Für die endgültige Entscheidung mussten die Buochser Fans jedoch bis zur Schlussphase warten. Und es war einmal mehr die Nummer 7 welche die Katze zur Rückkehr animierte. Unser Wiesel wurde mit einem weiten Ball an den Strafraum angespielt, einen langen Sprint konnte er sich diesmal sparen da er schnell genug realisierte dass Baldinger aus seinem Kasten herauskam um Pädi den Winkel zu verkleinern. Also holte Gjidoda seine Cleverness raus und lopte den Ball kurzerhand über den Basler Schlussmann und versorgte das Spielgerät zum dritten Mal hinter dessen Rücken im Netz. 3:0, dreimal hiess der Torschütze Gjidoda, was ihn einerseits in der internen Skorerliste vor Luan Haxhimurati wieder auf Platz eins hievte, und andererseits zum Hattrick Torschützen machte. Ein Kunstwerk das nicht manchem gelingt, und ihm nun den Übernamen pHattrick einbrachte.

Der Vollständigkeit halber soll noch die beste Basler Torchance nicht unerwähnt bleiben. Der eingewechselte Kushtrim Osaj traf aus einem Gewusel innerhalb des Strafraums fünf Minuten vor Schluss mit seinem Abschluss noch den Aussenpfosten. Besser machte es jedoch der auf Buochser Seite eingewechselte Arbias Binaku, welcher vier Minuten nach seiner Einwechslung auf halb-links angespielt wurde, in den Strafraum vorpreschte und mit einem flachen Diagonalschuss Baldinger ein viertes Mal bezwang. Damit endete ein recht torreiches Spiel auf dem Seefeld, welches mit Buochs wohl indiskutabel den verdienten Sieger hervorbrachte, mit 4:0 aber ein etwas irreführendes Resultat zeigt. Die Basler waren zwar in keiner Phase besser als Buochs und verloren nach dem Heimspiel im August nun auch das Auswärtsspiel klar, aber um vier Tore waren sie bestimmt nicht schlechter. Bleibt abzuwarten wie die Basler die Winterpause nutzen werden, um aus dieser misslichen Lage – Tabellenvorletzter – wieder herauszukommen. Die Buochser ihrerseits überwintern nach einer veritablen Berg- und Talfahrt im August und September und zuletzt sechs Spielen (mitsamt Cup) ohne Niederlage auf dem sechsten Platz. Der Rückstand auf das Spitzenquintett beträgt fünf Punkte, der Vorsprung auf den ersten Absteigerplatz deren acht.

Wir wünschen unseren Jungs nun erstmal eine gute Erholung und Regeneration und eine verletzungsfreie Winterpause, und freuen uns auf weitere spannende Spiele im Frühjahr. Die Meisterschaft geht am 2. März 2019 mit dem Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn Schötz weiter. Bereits im Februar trägt der SCB Testspiele gegen die Unterklassigen Hergiswil, Kickers und Brunnen aus.

 

Wir wünschen allerseits einen schönen Winter und schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr. Hopp Buochs!

 

Matchtelegramm:

SC Buochs - BSC Old Boys 4:0 (2:0)

Seefeld - 170 Zuschauer - SR: Tonini

Tore: 0:30 Gjidoda 1:0, 45. Gjidoda 2:0, 80. Gjidoda 3:0, 90. Binaku 4:0

Buochs: Hönger; F. Nickel (77. Bühler), Diethelm, Guidotti, Trajkovic; Stojanov (75. Marquez), Sousa; Haxhimurati (86. Binaku), Lambert, Tanushaj; Gjidoda (91. Kadrija)

Old Boys: Baldinger; Kaltrim Osaj, Sylla, Ivan Harambasic (46. Leuthard), Boss; Cucinelli (65. Kushtrim Osaj); Tan (46. Farenga), Kiendrebeogo, Dario Harambasic, Mushkolaj; Dieng (46. Faria)

Bemerkungen: Buochs ohne Gabriel, T. Nickel, Zimmermann, Frank (alle verletzt), OB ohne Rietmann (gesperrt). Pfostentreffer Kushtrim Osaj (85.)

Samstag, 10.11.2018 – Giampi

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