Roger „Fröhlich“ Ernst – 11 Jahre Wirt im Chalet Seefeld

Ende November ist Schluss. Nach 11 Jahren verabschiedet sich Roger Ernst als Chalet Wirt vom Seefeld. Sein legitimer Wunsch nach mehr Freizeit an den Wochenenden bringt ihn dazu, „seinem“ SC Buochs Lebewohl zu sagen und sich einer neuen Aufgabe zu stellen. Anlässlich der diesjährigen Generalversammlung wurde Roger zum Freimitglied ernannt. Zeit für eine kurze Retrospektive

Hallo Roger, was hat dich vor 11 Jahren dazu bewogen, das Wirteamt im Chalet zu übernehmen?

Roger: Zu diesem Amt kam ich ein wenig wie die Jungfrau zum Kind. Ich hatte ein wenig Erfahrung auf dem Jochpass und dem Strandbad, aber zuvor noch nie etwas in dieser Dimension selbständig geführt. Jahre zuvor hatte ich mal erwähnt, ich wolle dereinst einmal das Chalet übernehmen. Als dann mein Vorgänger ging und der Verein auf der Suche nach einem neuen Gerant war, kontaktierte mich der damalige Präsident Urs Barmettler – ich kam gerade aus Kanada zurück - und ich packte diese Chance die sich mir bot.

Wenn du heute auf die 11 Jahre zurückblickst, was war dein Highlight in dieser Zeit?

Ganz sicher das Cupspiel gegen St. Gallen! Dieser Anlass hatte eine Dimension die ich zuvor noch nicht kannte. Dennoch meisterten wir logistisch diesen Anlass hervorragend. Rund 100 Bratwürste und etwa 5 Kilo Brot blieben noch übrig, und dies bei rund 4‘400 Zuschauern! Eine wahre Punktlandung! Ebenfalls weit oben auf dieser Liste befinden sich Aufstiegsfeste, wie zuletzt als unser Zwei von der 4. Liga in die 3. Liga aufstieg, oder die Senioren den Schweizer Cup gewannen.

Gab es denn auch weniger erfreuliche Momente?

Die gab es sicherlich auch, doch nie im selben Ausmass wie die positiven Höhepunkte. Als etwas enttäuschend empfinde ich, wenn gewisse Mannschaften ihre Abschlussabende nicht im Clublokal sondern lieber in clubfremden Restaurationsbetrieben verbringen.

Hättest du nochmals 11 Jahre Chalet vor dir, was würdest du ändern wollen?

Da gäbe es sicher infrastrukturell einige Wünsche die mir am Herzen lägen. Mit einer zeitgemässen Isolierung hätte ich mir auch einen Ganzjahresbetrieb vorstellen können. Ansonsten muss ich sagen dass ich vom Verein stets eine tolle Unterstützung erfahren habe. Man liess mir grundsätzlich freie Hand, damit ich meine Ideen umsetzen konnte. Dafür möchte ich mich beim Verein auch herzlich bedanken.

Wie empfandest du generell die Zusammenarbeit mit dem SC Buochs?

Da muss ich dem Verein, respektive den jeweils Zuständigen, ein grosses Kränzchen winden. Die Zusammenarbeit war stets fair und sehr angenehm. Man liess mir freie Hand, um neben den Rahmenbedingungen welche der Verein setzte eigene Projekte umzusetzen. So hatte ich viele Geburtstagsparties, Firmenessen oder Anlässe anderer Vereine hier im Chalet. Solche Anliegen wurden vom SC Buochs stets unterstützt.

Worauf freust du dich, wenn diese Ära hier zu Ende geht?

Am 1. Dezember an den Samichlauseinzug in Ennetbürgen zu gehen, und anschliessend den Abend mit der Familie zu verbringen. Dass nicht mehr jedes Wochenende fix mit Arbeit verplant ist, sondern ich noch Freiraum für meine Interessen habe. Und dass ich morgens nun mehr Zeit habe um meinen Kaffee zu trinken und mein Frühstück zu geniessen. Alles mit ein bisschen weniger Stress verbunden.

Welchen guten Tipp würdest du deinen Nachfolgern Joël und Cédric mit auf den Weg geben?

Es gilt die gute Balance zu finden zwischen der Verwirklichung eigener Ideen und der Berücksichtigung der Ansprüche der Hauptklientel, der SC Buochs Familie. Da kommen Familien um ihre Kids ans Training zu begleiten und um die Spiele zu verfolgen. Die neue Crew wird ihre Erfahrungen machen müssen und muss bereit sein, ihr Konzept von Zeit zu Zeit anzupassen. Dann kommts gut.

Nun überlasse ich dir noch das Schlusswort an die SCB Gemeinde

Also vorab schon mal eine Entwarnung; ich werde nicht sogleich weg vom Fenster sein, mich wird man auch weiterhin oft im Chalet Seefeld antreffen, und ich werde zur Verfügung stehen wenn Hilfe gebraucht wird. Ich wünsche allen Mannschaften nur das allerbeste, und dass das Chalet weiterhin ein gutbesuchtes Zentrum des SC Buochs bleibt.

Roger, herzlichen Dank für dein unermüdliches Engagement mit Buochser Herz über all die Jahre, und alles Gute für deine neuen Projekte. Auf Wiedersehen auf dem Seefeld.

Freitag, 23.11.2018 – Giampi

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